Diana Eichhorn

Kleiner Ratgeber

Hier ein paar Tipps, wie ihr Tierschutz in eurer tägliches Leben integrieren könnt:

 

 

 

 

1. Eier mit einer0" am Anfang kaufen!
Auf jedem Ei ist eine Nummer aufgedruckt. Wenn die erste Zahl eine „3“ ist, nicht kaufen! Das sind Eier aus der Käfighaltung. Am Besten nur Eier mit der „0“ am Anfang, denn das sind die aus ökologischer Haltung, also die Bio-Eier! (Den armen Hühnern in Legebatterien geht es echt sch…. Sorry, aber so ein Dasein hat echt keine Kreatur verdient. Ein Huhn hat soviel Platz wie ein DinA4 Blatt, steht dicht gedrängt mit seinen Leidensgenossen auf Gitterstäben und sieht sein ganzes Leben lang nicht einmal Tageslicht.)

 

2. Milchprodukte nur von Bio-Kühen kaufen.
Also Milch, Käse, Quark, Butter etc. Unsere Nutztiere haben es einfach verdient, dass Sie –wenn Sie uns schon den Rohstoff für so viele leckere Speisen liefern - Sonne sehen, frische Luft atmen und Gras auf der Weide fressen dürfen. Und vielleicht schafft ihr es ja auch eure Familie und Freunde davon zu überzeugen, ebenso nicht das Billigfleisch aus der Supermarkttheke zu kaufen und zu essen.
 

 

3. Fleisch bitte nicht kaufen, wenn es kein anerkanntes Biosiegel hat.
Es ist echt das letzte, wie die Tiere nicht nur in Punkto Haltung, sondern auch auf dem Transport zu ihrer Tötungsstätte, dem Schlachthaus, leiden müssen. Oft wird argumentiert, dass Bio-Fleisch viel teurer sei – logisch, denn wenn man einem Tier ein artgerechtes Leben ermöglichen will, kostet es auch mehr. Aber, muss man wirklich jeden Tag Fleisch essen? Ein bis zwei Mal pro Woche ist doch völlig ausreichend. Und dann kann man auch etwas mehr dafür ausgeben, dass ein Tier nicht unnötig leiden muss. Es lässt schließlich sein Leben für unseren Gaumen…
 

 

4. Keine Pelzbesätze zum Bsp. an Bekleidung!
Gibt es eigentlich einen vernünftigen Grund, Tiere für die Gewinnung von Luxusartikeln unter quälerischen Bedingungen in Gefangenschaft zu halten und zu töten?
Hunde und Katzenfelle dürfen noch immer nach Deutschland importiert (hauptsächlich aus Asien: Thailand, Korea und China) und verkauft werden. Die Tiere werden teilweise mit unvorstellbar grausamen Methoden umgebracht: Katzen werden stranguliert und ersticken langsam und qualvoll. Hunde werden angebunden und ohne Betäubung erschlagen,
oder man sticht ihnen in die Leiste, damit sie verbluten ohne dass das Fell beschädigt wird. Häufig sind die Tiere noch nicht einmal richtig tot, wenn sie enthäutet werden. Wir haben darüber natürlich auch schon in Hundkatzemaus berichtet.

 

Die Felle werden zum Beispiel angeboten als:
-Pelzbesätze an Jacken und Schuhen
-Schlüsselanhänger
-Deko-Figuren.

 

Um die wahre Herkunft der Felle zu verschleiern kommen sie unter Tarnnamen in den Handel. Meistens fehlt sogar jegliche Bezeichnung, um welches Fell es sich handelt, und auch die Verkäufer wissen in den seltensten Fällen, von welchem Tier der Pelzbesatz stammt. Um die Verbraucher zu verwirren, werden oft Phantasienamen verwendet. Vorsicht ist geboten bei Bezeichnungen wie „echt Pelz“, „echtes Fell“ oder „Pelzbesatz“.

 

Hundefelle werden als „Gaewolf“, „Wolf von Asien“, „Asiatischer Waschbär“ oder „Corsac Fox“ bezeichnet. Manchmal werden sie auch einfach als „Lammleder“ oder „mountain goat skin“ deklariert.
Für Katzenhäute oder -felle verwendet man Begriffe wie „Lipi“, „Genotte“, „mountain cat“, „wild cat“, „echt Leder“ und „orthopädisches Leder“.

 

Und auch Pelztiere sollen an dieser Stelle nicht außer Acht gelassen werden, denn auch sie leiden in winzigen Draht- käfigen in Farmen oder werden in der freien Natur mit bestialischen Fallen getötet.

 

Wenn Pelz (Fell), dann nur lebendig!