Archiv für November 2008
30. November 2008
Mein Baby
Mein Baby ist da! Das ist auch der Grund, warum ich mich in der letzten Zeit hier etwas rar gemacht habe. Ich habe alle Hände voll zu tun, mein neues Leben als Mama eines kleinen Jungen neu zu organisieren. Vor zwei Monaten habe ich einen gesunden und putzmunteren Sohn auf die Welt gebracht
Ich kann euch gar nicht sagen, was es für ein wundervolles Gefühl ist Mutter zu sein. Unglaublich! Nando (der Name kommt aus Italien/Schweiz und bedeutet kühn, wagemutig) lacht uns schon an und es ist, als würde die Sonne aufgehen. Auch erste zaghafte Töne sind schon zu hören. Ich kann es kaum erwarten, wenn er das erste mal Mama sagt
Nur mit dem Schlafen Nachts klappt es noch nicht ganz so gut. Alle paar Stunden hat er Hunger und fordert lauthals seine Mahlzeit ein. Ich bin ganz schön gerädert. Aber das wird sich auch noch einpendeln. Es ist halt in der Tat nichts mehr so wie vorher - aber, wunderschön!!!
Nando hilft mir auch sehr über den Verlust von meiner geliebten Momo hinweg. Der Spruch: “eine Seele geht und eine andere kommt”, hat sich bei mir bewahrheitet. Trotzdem tut es jeden Tag aufs Neue weh, dass sie nicht mehr bei mir ist. Ich hatte mir so gewünscht, dass sie mein Baby noch kennen lernt.
So, und jetzt muss ich den kleinen Mann noch mal wickeln und warm einpacken, denn gleich gehen wir mit Pierrot spazieren. Egal ob Regen oder Schnee, Nando lernt gleich jedes Wetter kennen…
Eure Diana
18. November 2008
Igelhilfe
Artgerechte Igelhilfe - Was tun, wenn einem jetzt ein Igel über den Weg läuft?
Viele Jahre lang galt: Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen und zu Hause über den Winter bringen. Doch diese Fürsorge sei nicht mehr als artgerecht zu bezeichnen, betont Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V.: „Igel sind viel robuster, als man gemeinhin denkt. Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.“
Derzeit sind noch viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winter ein Fettpolster anzufressen. Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, gelingt ihnen dies auch. „Allerdings muss ein Igel wenigstens 600 Gramm wiegen, bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann“, erklärt McCreight. „Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gut gefüllt. Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.“
Macht das Stacheltier jedoch einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, sei erste Hilfe nötig: „Zum Füttern eignet sich am besten handwarmes Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken und ungewürztem Rührei“, empfiehlt der TASSO-Chef. Zum Trinken sollte frisches Wasser angeboten werden, auf keinen Fall Milch: „Daran können Igel zu Grunde gehen“, warnt McCreight. Für die weitere Versorgung kann sich der Finder an eine Igel-Station wenden, die dem Tier einen artgerechten Winterschlaf ermöglicht. „Einen Igel zu Hause überwintern zu lassen, erfordert viel Sachverstand und Einfühlungsvermögen“, so McCreight. „Deshalb sollte man sich vorher informieren, beispielsweise beim Verein ‚Pro Igel‘, in dem sich Wissenschaftler, Tierärzte, Sachbuchautoren und Vorsitzende deutscher Igelschutzvereine zusammengeschlossen haben.“ Die Web-Adresse des Vereins lautet: pro-igel.de
Dieser Newsletter kommt von TASSO e.V. – Europas größtes Haustierzentralregister – Den Link zu Tasso e.V. findet ihr auf der „My Friends“ Seite!