Archiv für September 2009
22. September 2009
Welttag des Meeres
Wusstet Ihr das heute der Welttag des Meeres ist? Ich muss gestehen, dass ich es auch eben erst erfahren habe, als mich eine Mail von Projekt Blue Sea erreichte. Leider ist die Bestandsaufnahme vom Zustand unserer Meere mehr als erschreckend :-( Aber lest selbst:
Gedanken zum Welttag des Meeres
Die International Maritime Organisation (IMO) hat bereits vor über 30 Jahren den 22. September zum “Welttag des Meeres” ausgerufen.
Bei näherer Bestandsaufnahme zeigt sich, dass unseren Meeren aktuell mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, als je zuvor.
Die Ozeane werden über alle Maßen ausgebeutet. Sie sind zudem zur größten Mülldeponie der Welt mutiert. Mit unübersehbaren Folgen für uns alle:
- Die Fischereibranche steht vor dem Aus. In Europa sind laut der zuständigen Kommission 88% der Bestände überfischt. Forscher fürchten den totalen Zusammenbruch der kommerziell genutzten Arten schon in wenigen Jahren
- Unzählige Meerestiere sterben durch Plastik- und Kunststoffabfälle
- Die Überdüngung in der Landwirtschaft ist verantwortlich für das Wachstum von Algenteppichen, die jegliches Leben zerstören
- Die Tiefsee, das letzte Refugium kostbarer Spezies und wertvoller Rohstoffe wird derzeit in besonderem Maße geschändet. Mögliche Folgeschäden in diesem weithin unerforschten Terrain sind nicht absehbar
- Nach wie vor werden Meeressäuger trotz internationaler Verbote verfolgt und getötet. Oftmals wird als Legitimation angegeben, dass diese Tiere uns Menschen die wertvolle Nahrung stehlen würden. Auf der anderen Seite steht ganz eindeutig ein kommerzielles Interesse hinter der Jagd
- Illegales Handeln, wie beispielsweise das Einleiten von Giftstoffen und nicht erlaubte, unregulierte Fischereiaktivitäten gefährden überdies das Leben im Meer
- Bedingt durch klimatische Veränderungen sterben Korallen und die Biodiversität gerät in eine Schieflage
- Akustische Verschmutzungen belasten die Lebewesen im Meer: Geräusche des stetig zunehmenden Schiffsverkehrs, die Töne durch Öl- und Gasförderplattformen, sowie militärische Sonarbestrahlungen schädigen und stören besonders Meeressäuger
Wir vergessen allzu leicht, dass das Meer uns Menschen nicht braucht; Im Gegensatz dazu müssen wir uns bewusst werden, dass das Überleben der Menschheit von den Ozeanen abhängig ist, da sie in sämtlichen überlebenswichtigen Prozessen auf diesem Planeten eine entscheidende Rolle spielen.
Nur ein intaktes Ökosystem Ozean garantiert der Menschheit eine Zukunft…
Weitere Informationen zu diesem Thema unter:
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Project Blue Sea e.V.
Postfach 15 01 15
44613 Herne
Tel.: +49 2323.9640960
Mobil: +49 163.3702230
www.projectbluesea.de
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17. September 2009
Baby, Hund und Katze in “hundkatzemaus”
Hallo ihr Lieben, wenn ihr neugierig auf meinen Sohn Nando, meinen Kater Smudo und meinen Hund Maggie seid, am Samstag (19.9.) könnt ihr alle drei in “hundkatzemaus” sehen. Es geht darum, wie man Tierhaare am schnellsten und besten entfernen kann - nicht nur vom Sofa, sondern auch vom Baby
Ich freu mich auf euch!!!
Eure Diana
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8. September 2009
Ölpest Norwegen - Bilanz
Hier der aktuelle Tasso - Newsletter zur Ölpest in Norwegen mit meinem Statement zum Unglück und der Arbeit der Tierschützer vor Ort!
Bilanz einer Ölpest - 40 Kilometer Küste kontaminiert
Langesund (Norwegen) - Die Schäden, die der vor einem Monat havarierte Frachter “MV Full City” anrichtete sind gravierend. Norwegens malerische Südküste ist auf über 40 Kilometern Länge mit Schweröl kontaminiert und Tausende Seevögel fanden den Tod. Auch noch einen Monat nach der Havarie ist die Küste stark verschmutzt und die Reinigungsarbeiten dauern an. Schätzungen zufolge werden sich die Kosten für den gesamten Katastropheneinsatz auf ca. 60 Millionen Euro belaufen. Die norwegische Küstenwacht bestätigte, dass über 700.000 Liter Schweröl ausgelaufen sind. Neben den starken Verschmutzungen wurden auch unzählige Seevögel durch das Öl getötet. Ortsansässige Ornithologen zählten knapp 40 betroffene Vogelarten. Ein Team der deutschen Meeresschutzorganisation Project Blue Sea ist vor Ort und hat mit Unterstützung der norwegischen Regierung und heimischen Naturschutzverbänden eine Rettungsstation für lebend aufgefundene, verölte Seevögel errichtet. Dort werden betroffene Tiere veterinärmedizinisch betreut, aufgepäppelt, gereinigt und letztendlich in speziellen Frischwasserpools auf ihre Widerauswilderung vorbereitet.
Die bekannte Fernsehjournalistin und Tierliebhaberin Diana Eichhorn äußerte sich betroffen zu dem Unglück: “Es stimmt mich mehr als traurig, Fotos der ölverschmierten Tiere und der geschundenen Natur anzusehen. Deprimierend und unbegreiflich finde ich zudem, dass auch der Einsatz altersschwacher Tank- und Frachtschiffe, die jederzeit verunglücken können, noch immer billigend in Kauf genommen wird. Wir können den ehrenamtlichen “Rettern” von Project Blue Sea gar nicht genug danken! Ohne Sie wären solche Katastrophen noch katastrophaler.”
Weitere Informationen sowie kostenfreies Fotomaterial erhalten Sie bei www.projectbluesea.de
TASSO e.V.
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